Die Wildtierretter Sachsen-Anhalt präsentierten sich mit ihrem Infostand auf der agra 2026 in Leipzig, der Landwirtschaftsaustellung in Mitteldeutschland.
Im Mittelpunkt standen moderne Drohnen mit Wärmebildtechnik, die bei der Kitzrettung zum Einsatz kommen. Dabei wurde anschaulich erklärt, wie Rehkitze und anderer Wildtier-Nachwuchs vor der Mahd aufgespürt und davor gerettet werden, durch Mähwerke verstümmelt und getötet zu werden. Viele Besucher zeigten großes Interesse an den Einsätzen und der praktischen Umsetzung.
Besonders wichtig: Das Tierschutzgesetz verpflichtet Landwirte dazu, Wiesen vor der Mahd absuchen zu lassen, um Jungwild zu schützen, welches nicht selbstständig fliehen kann. Genau hier leisten die Wildtierretter einen entscheidenden Beitrag.
Es konnten zahlreiche gute Gespräche mit Landwirten, Jägern sowie Vertretern der Politik und engagierten Naturfreunden geführt werden. Ein weiteres Highlight waren Podiumsdiskussionen mit Christian Teppe, ebenso wie z. B. der Besuch der Waldkönigin, der Vertreter des Deutschen Falknerordens und der Bundestierschutzbeauftragten an unserem Stand im Bereich „Forstwelt“.
Ein herzlicher Dank gilt den Landesjagdverbänden Sachsen und Sachsen-Anhalt, Christian Teppe (dem unermüdlichen Fürsprecher der waidgerechten Jagd und der Pflicht zur Hege) sowie allen interessierten Gesprächspartnern und engagierten Mitgliedern des Wildtierretter Sachsen-Anhalt e. V., die den Messeauftritt auf der agra 2026 in Leipzig erst möglich und zu einem echten Erlebnis gemacht haben.
Hier finden Sie stets alle unsere Neuigkeiten rund um unser Projekt.
Unsere Arbeit konzentriert sich auf die Rettung von Rehkitzen und anderen Wildtieren
vor der Mahd landwirtschaftlicher Flächen.
Bei aufgefundenen oder verletzten Wild- und Haustieren, z. B. Igeln, Vögeln oder Katzen,
sind wir nicht der richtige Ansprechpartner. Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen an ein
Tierheim, eine Wildtierauffangstation oder eine andere geeignete Hilfsorganisation.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.